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WIE DER WURMBERG ZU SEINEM NAMEN KAM!

Themenübersicht

NAMENSGEBUNG DES WURMBERGES
SEHENSWÜRDIGKEITEN
OLYMPIA BEWERBUNG
MAX SCHMELING
WURMBERGHEXEN
DEUTSCHE TEILUNG AM WURMBERG

Von Interesse ist die Entstehung des Namens dieses mit 971m höchsten Berggipfels in Niedersachsen, der auf einen ,,zoologischen Irrtum" unserer Vorfahren zurückgeht: Der sonnige Südhag des Wurmberges wurde bereits im vergangenen Jahrhunderten häufig vom Borkenkäfer heim gesucht, einem winzigen, nur wenige Millimeter großen Insekt, das bekanntlich auch heute, m Zeitalter der menschlich verursachten Klimaerwärmung, wieder große Erfolge bei seiner Vermehrung erzielt. Durch das massenhafte Einbohren in die Rinde älterer Eichen ist das flugfähige Krabbeltier in der Lage, ganze Waldgebiete zum Ansterben zu bringen. Nach erfolgreicher Begattung der Weibchen schlüpfen aus den zu Tausenden unter der Baumrinde abgelegten Eiern kleine weiße Larven, die früher, als nie komplizierte Metamorphose der Insekten noch gänzlich unerforscht war, irrtümlich für Würmer gehalten wurden. So kam der Wurmberg angeblich zu seinen Namen.

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Wußten sie das es im Gebiet des Harzes über 500 Burgen und Schlösser gab. Der Harz war durch Silberminen und Erzvorkommen schon im Mittelalter interessant für Kaiser und Könige. Brachten sie doch Reichtum und Macht. Deshalb mußte dieses wichtige Gut auch geschützt werden. Zahlreiche dieser imposanten Bauten wie die Kaiserpfalz in Goslar sind einen Besuch Wert und zeigen sich heute noch in sehr gutem Zustand. Viele andere wurden im Laufe der mehr als 1000jährigen Harzer Geschichte zu Ruinen. Sie können diese historischen Bauwerke in allen Teilen dieses Mittelgebirges finden. Oftmals lassen die imposanten Reste einstige Macht und Größe bis in unsere Tage hinein erahnen.

OLYMPIA BEWERBUNG

Schierke / Braunlage - Selbst unter den Olympiafreaks dürften das die wenigsten wissen, trotzdem ist es kein Ammenmärchen: Der Luftkurort Schierke zwischen Wurmberg und Brocken gelegen wollte sich seinerzeit um die Olympischen Winterspiele im Jahr 2006 bewerben.
"Besonders der Infrastruktur des Ost - und Westharzes hätte ein olympischer Bauboom gut getan"- Als einstiges Grenzgebiet war der Ostharz lange Zeit stiefmütterlich behandelt worden. Doch der olympische Wintersportgeist stieß auf geografische Grenzen und vor allem auf die Auflagen der Naturschützer. So können Sie heute zu jeder Jahreszeit die landschaftliche Idylle des Hochharzes weiterhin genießen, die schon von Heine in seiner "Harzreise" bedichtet wurde und natürlich auch von Goethe.
Noch in den 1920er bis 1940er Jahren geprägte Beiname "St. Moritz des Nordens" entlockte dem Schierke-Gast in den vergangenen Jahren nur ein mitleidiges, allenfalls erstauntes Lächeln.
Wenn auch nicht Olympia, so kehrte Schierke doch mit herausragenden Wintersportwettkämpfen und ehrgeizigen Investitionsvorhaben in den Blickpunkt der Wintersportler zurück. Immerhin ist der Harz durch seine vorgeschobene Nordlage das schneesicherste Mittelgebirge Deutschlands. Kernstück der Planungen sei eine Kooperation mit dem Westharz, zu dessen Wurmberg - mit 971 Metern zweithöchster Berg des Harzes - künftig eine etwa drei Kilometer lange Seilbahn führen soll. Im Winter soll sie Skifahrer und in der schneelosen Saison Wanderer auf den Gipfel tragen. Somit soll endlich auch Schierke und Braunlage durch das gemeinsame Ski Gebiet vereinigt werden.

MAX SCHMELING

Auf den Spuren von Max Schmeling. Nur 9 km vom Wurmberg (Braunlage) in Benneckenstein (Harz) trainierte einst die deutsche Boxlegende Max Schmeling. Im Luftkurort Benneckenstein waren die Trainingslager der Boxer und Schwerathleten für die Vorbereitung zur Olympiade 1936. Daher rührt auch die Ehrenbürgerschaft von Max Schmeling. Aus Benneckenstein gab es bisher 4 Olympiateilnehmer. Max Schmeling lebte zuletzt in einem Nebenort von Hollenstedt (Dierstorf-Heide). Er liegt auf dem Hollenstedter Friedhof neben seiner Ehefrau, der Schauspielerin Anny Ondra, begraben. Er wird uns immer ein Vorbild bleiben.

DIE WURMBERGHEXEN

Kult und Geheimnis:
Die Wurmberghexen Seit Jahrhunderten zählt er mit zu den beliebtesten Hexentreffpunkten Europas: Der Wurmberg. 971 m hoch und damit höchster Berg Niedersachsens. Auf dem Plateau des Wurmbergs befinden sich die Reste einer viele Jahrtausende alten "Kultstätte". Einst war der gesamte Gipfel des Berges mit zu dieser Anlage gehörenden Wegen, Gebäuden und diversen Steinsetzungen überzogen. Die gesamte Kultstätte ist mit einer Länge von insgesamt mehr als 1.200 Metern die größte bisher bekannte dieser Art im Harz. Erbauer und der ursprüngliche Zweck der Bauten sind bis heute unbekannt. Die der Walpurgisnacht zugeschriebenen Ereignisse fanden vermutlich in Wirklichkeit weder auf dem Brocken noch auf dem Hexentanzplatz bei Thale statt, sondern hier in dieser "Kultstätte" auf dem Gipfel des Wurmberges. Alljährlich am 30.04. findet zur Walpurgisnacht auf der Wurmberg- Alm das erlebnisreiche Hexentreffen mit zünftigem Frühschoppen statt. Es sind aber nicht nur die Hexen, die einen bei einem Besuch des Wurmbergs und seiner Wurmberg- Alm verzaubern. Wildbachläufe in unberührter Natur wirken das ganz Jahr ebenso märchenhaft wie geheimnisvoll. Auf zahlreichen Wander- und Radwegen läßt sich die einmalige Flora und Fauna des Naturparks Harz erfahren.

DEUTSCHE TEILUNG AM WURMBERG

Alte Grenzen, gute Luft und eine Sonne Die Deutsche Teilung nach Kriegsende führte dazu, dass die innerdeutsche Grenze nunmehr nur wenige hundert Meter nördlich und östlich des Wurmbergs verlief. Zu Zeiten des Kalten Krieges befand sich auf dem Gipfelplateau eine Lauschstation der Nato. 1972 errichteten USGeheimdienste auf dem Wurmberg einen 81 m hohen Turm, den North Tower, zur Aufnahme der entsprechenden Abhörgeräte. Diese Station wurde am 22. August 1994 gesprengt und deren Reste beseitigt. Auf der Ostseite lauschte damals die Russen für den Warschauer Pakt. Heute befindet sich auf dem Gipfel des Wurmbergs eine von 25 Meßstellen des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen. Der Naturpark Harz war auch nach der Wiedervereinigung von BRD und DDR hin und wieder ein Politikum. So gibt es doch Ost- und West- Harz. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sprach sich gleich nach seinem Regierungsantritt für einen gemeinsamen Naturpark aus. Richtig so! Es scheint auch nur eine Sonne über dem Nationalpark Harz, wenn auch am schönsten auf der Süd- Terrasse der Wurmberg- Alm. Hier bietet die Wurmberg- Alm ihren Gästen aus allen Ländern und Regionen die Möglichkeit zum Sonnen, Relaxen und „Spionieren“. Aber aufgepaßt: Die Sonneneinwirkung bei 971 m über N.N. darf nicht unterschätzt werden. Sonnencreme vergessen? Kein Problem, der freundliche Service der Wurmberg- Alm hält für Sie und alle die, die jüngste deutsche Vergangenheit mit einem Grenzblick interessiert, welche vor.

KRIEG, GRENZE, VOPOS UND SPIONE

Im heutigen Naturpark Harz lag die Harzfestung, sie war einer der größten Kessel im Endkampf um Deutschland 1945. Im Februar/März 1945 rief der Reichsführer-SS, Heinrich Himmler, die Harzfestung zur Verteidigung Mitteldeutschlands vor den West-Alliierten aus. Das Hauptquartier lag bei Blankenburg. Zu den mobilisierten Einheiten gehörten die Divisionen der 11. Armee, Divisionen der Waffen-SS und der Volkssturm. Als die 1. USArmee Nordhausen (Südharz) erreichte und weiter nach Norden vorstoßen wollte, traf sie auf Widerstand, besonders in den Bergen um den Bereich der Städte Ilfeld und Ellrich. Erst am 7. Mai 1945 einen Tag vor Kriegsende kapitulierten die letzten Verbände der 11. Armee und der Waffen-SS in den Bergen des Harzes. Da einigen Truppen des Volkssturmes vorsätzlich das Kriegsende von ihren Kommandeuren verschwiegen wurde, kämpften sie noch bis weit in den Mai gegen die Amerikaner. Durch das westliche Drittel verlief bis 1990 die deutsch-deutsche Grenze. Das Brockenplateau und weitere grenznahe Harz- Gipfel waren ein großes militärisches Sperrgebiet, in das erstmals am 3. Dezember 1989 demonstrierende Wanderer kamen. Der Tourismus zum Brocken ist seitdem sehr intensiv geworden, die übrigen Regionen im ehemaligen Sperrgebiet sind jedoch teilweise recht unberührt geblieben. Die Deutsche Teilung nach Kriegsende führte dazu, dass die innerdeutsche Grenze nunmehr nur wenige hundert Meter nördlich und östlich des Wurmbergs verlief.

Wurmberg Alm . 971m üNN . 38700 Braunlage/Harz . Tel.: 05520-721 . Fax: 05520 8167 . info@wurmberg-alm.de

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